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Online-Schulung zum Sorgerecht für Pädagog*innen in Kindertageseinrichtungen

Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen werden in ihrer täglichen Arbeit mit den verschiedensten Familienkonstellationen konfrontiert. Bei vielen ihrer Entscheidungen müssen sie mit den Sorgeberechtigten Rücksprache nehmen. Dafür ist es wichtig zu wissen, wer für das betreffende Kind eigentlich sorgeberechtigt ist. Wie wirken sich Veränderungen innerhalb der Familie darauf aus? Welches Elternteil darf und muss über die Entwicklung des Kindes informiert werden? Darf der getrenntlebende Vater sein Kind aus der Einrichtung abholen? Darf das Kind an die Lebensgefährtin des Vaters herausgegeben werden? Diese und viele andere Fragen tauchen in der täglichen Arbeit von Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen immer wieder auf.

Deshalb bieten wir Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen eine Schulung zum Thema Sorgerecht an. Die gesetzlichen Regelungen werden kurz dargelegt und anhand von Beispielen vertieft. Teilnehmende habe die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen und ihre eigenen Fragen aus ihrem Arbeitsalltag einzubringen.

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E13/A13 für Grundschullehrer*innen

Sachsen-Anhalt hat im Osten die „Rote Laterne“

In insgesamt fünf Artikeln für die Mitgliederzeitung EuW (EuW 06/2020 Sachsen, EuW 09/2020 Mecklenburg-Vorpommern, EuW 11/2020 Brandenburg, EuW 20/2021 Thüringen) habe ich Bilanz über die Ausgestaltung der Bildungslandschaft in den ostdeutschen Bundesländern gezogen. Eine Einschätzung, die sich dabei geradezu bei mir aufdrängte, beschrieb die Industrie- und Handelskammer Magdeburg in ihren „Bildungspolitischen Positionen“ vom 19. September 2019 kurz und knapp wie folgt: „Föderalismus in der Bildung abschaffen!“

Allein, wenn man sich das Gezerre um den Digitalpakt anschaut oder aber wenn man weiß, dass von der Ankündigung „dass jeder Lehrer bis zum Jahresende 2020 ein digitales Endgerät bekommt“ vier Monate bis zur Unterzeichnung der Verwaltungsvereinbarung vergingen und kein einziges Lehrer-Endgerät gekauft werden konnte, erkennt man einmal mehr, dass dieser Föderalismus in der Bildung ein Hemmschuh ist und die Bildung zur Spielwiese der Landespolitik verkommt.

Hier folgt die Zusammenfassung meiner Erkenntnisse:

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Einladung zum Digitalen Brunch U40

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Mal etwas neues ausprobieren? Wir laden ein zum digitalen Brunch mit einem kleinen Frühstückspaket für U40. Gemeinsam tauschen wir uns über Erfahrungen, Nöte und Probleme in Zeiten von Präsenz-, Wechsel-, Fernunterricht, GEW-Mitgliedschaft aber auch sonstige Themen aus. Warum nur U40? Wir wollen uns zunächst den Problemen U40 zuwenden und sind bereits an der Arbeit für Ü40.

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Newsletter für LiV in Sachsen-Anhalt

Regelmäßig informieren wir dich per E-Mail zu aktuellen Themen rund um den Vorbereitungsdienst, den Arbeitsplatz Schule, relevante Termine, Aktionen und Veranstaltungen der GEW Sachsen-Anhalt und zu bildungspolitischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt. Gern kannst du uns auch Hinweise, Fragen, Meinungen oder Themenwünsche zukommen lassen, wir freuen uns über jede Reaktion.

Mit dem LiV-Newsletter bist du immer auf dem aktuellen Stand.

Nebenstehend kannst du dich zum Newsletter anmelden oder auch abmelden.

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Langfristige Konzepte und ausreichend Lehrkräfte zum Abbau der Bildungsdefizite notwendig

In der letzten Woche wurde die Landesregierung von Sachsen-Anhalt durch einen Landtagsbeschluss (DS 7/7418) aufgefordert, ein Verfahren zur Ermittlung der Lernstandsdefizite an den Schulen zu entwickeln und diese so schnell wie möglich abzubauen. Die GEW Sachsen-Anhalt plädiert stattdessen aus pädagogischer Sicht und zum Schutz der Kolleg*innen für langfristig angelegte Konzepte. Gerade in den unsicheren Zeiten steigender Inzidenzwerte sollten Schnellschüsse und Aktionismus vermieden werden.

Die Nachrichten zur dringenden Lernstandserhebung und gleichzeitigen Aussetzung der Präsenzpflicht für alle Schüler*innen erreichte die Schulen Anfang dieser Woche fast gleichzeitig. Das ohnehin stark ausgedünnte Personal wird damit vor weitere Herausforderungen gestellt, die erneut Unruhe und Unverständnis in die Schulen bringen. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, erklärte dazu heute in Magdeburg: „Seit genau einem Jahr weiß die Politik, dass Schule nur noch im Ausnahmezustand funktioniert und die Lehrkräfte zwischen Präsenz- und Distanzunterricht, Gesundheitsschutz und Lehrverantwortung aufgerieben werden. Jetzt sollen die Schulleitungen innerhalb einer knappen Woche die Lerndefizite feststellen und Lösungsvorschläge ausarbeiten. Wir haben große Bedenken, dass hier ein Schnellschuss dem nächsten folgt und sich die Bildungsungerechtigkeiten weiter verschärfen.“

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